Psychotherapeuten
USCHI MATTI und ELISABETH KOPF
Elisabeth Kopf
Psychotherapeutin
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Neben meiner Lehrtätigkeit habe ich bereits in den 1990iger Jahren begonnen, Menschen mit Alkoholproblemen und mit psychischen Problemen zu beraten und zu begleiten. Als Kommunikationstrainerin arbeitete ich auch in Supervisions- und in Fortbildungsseminaren. Suchtberatung und Beratungen von Menschen in schwierigen Lebenssituationen brachten mich mehrfach an die Grenze meiner Fähigkeiten, sodass ich dann 2002 den Entschluss fasste, noch einmal an die Universität zu gehen, um eine psychotherapeutische Ausbildung zu absolvieren. (Ich bin eine „Spätberufene“). Zuerst studierte ich zwei Jahre in Salzburg und als Klientenzentrierte Psychotherapeutin wurde ich an der Donau-Universität in Krems ausgebildet, wo ich auch im Oktober 2010 das Studium abschloss. In den letzten Jahren vertiefte ich mich in die Zusammenhänge zwischen Soma und Psyche, was mich bis heute fasziniert und begeistert. Wie erleben Menschen ihre Lebenserfahrungen und wie drücken sie diese aus?
Erfahrung für die psychotherapeutische Praxis sammelte ich an der Kriseninterventions- und Suizidpräventionsstelle der CDK in Salzburg, im Beratungszentrum in Gröbming, hier im DKH und in eigener Praxis.
Schwerpunkt meines psychotherapeutischen Interesses liegt im Verarbeitungsprozess und der Heilung von traumatischen Erfahrungen und deren Auswirkungen auf Körper und Psyche. Darüber habe ich auch meine Master Thesis geschrieben.
Vor allem Menschen in Krisensituationen zu begleiten und sie und ihre Situation wertschätzend zu verstehen ist mir ein wichtiges Anliegen. Durch empathisches Verstehen finden Menschen immer wieder Zugang zu ihren Ressourcen und damit zu Lösungen, die aus ihnen selber heraus kommen und nicht von außen aufgesetzt werden. Solche Veränderungen wirken nachhaltig.
Die Begegnung mit kranken, sterbenden und alten Menschen hier im DKH verändern derzeit meine Sicht auf das Leben und die Gesellschaft. Was diese Veränderung in mir bewirkt, kann ich noch nicht wirklich abschätzen.
Die große Herausforderung für die psychosoziale Arbeit im DKH und auch in der Gesellschaft sehe ich darin, diesen Menschen und deren Betreuerinnen/Betreuern Unterstützung anzubieten, damit für sie „Inseln der Entlastung“ zur Verfügung stehen. Ich möchte durch mein Dasein hier im DKH Mut machen, Hilfe zu suchen und auch in Anspruch zu nehmen.





